Skip to content

Betyie

Februar 27, 2010

at home

Hier sind Geschichten und  aus dem deutsch-äthiopischen Leben  ebensolcher Familien gesammelt, sowie Beiträge zu den Themen

Ethik in internationaler Adoption

Verschiedene Ansätze zur Reform des internationalen Adoptionswesens

Offene Adoption

Umgang mit der Herkunftsfamilie der Kinder

Bewahrung der ethnischen Identität in bikulturellen Familien

Besondere Herausforderungen bei der Adoption älterer Kinder

Umgang mit Diskriminierung und Rassismus in Deutschland.

Bei Interesse an einer Adoption, einer internationalen Adoption oder einer Adoption aus Äthiopien  kann man hier erste Informationen und Eindrücke aus der Sicht von Eltern gewinnen.

Erfahrene Eltern finden hier vielleicht ebenfalls die ein oder andere Anregung.

Dieses Blog lag (Stand Mitte Juni 2012) ein ganzes Jahr lang still. Derzeit werden Beiträge aus anderen Formaten ergänzt.  Derzeit liegt ein Schwerpunkt auf dem Thema “Möglichkeiten der Reform der Internationalen Adoption”.

Disclaimer:

Wir drucken keinerlei Bilder, Namen oder Daten von Kindern ab, die zur Adoption freigegeben wurden oder hier als Adoptivkinder leben.Beiträge, die uns Bekannte überlassen, werden von uns überarbeitet und anonymisiert.Wir wollen und können keine Einschätzung oder gar Empfehlungen bezüglich der Arbeit von Vermittlungsstellen geben, da wir keinerlei Kenntnis über deren aktuelle Modalitäten haben.Hinweise auf Artikel anderer Autoren, in welcher Form auch immer sie vorliegen (Zeitung, Blog, Mail … ) verstehen sich als Zitat (im strengen Sinn) und sind jeweils so gekennzeichnet. Auf Inhalte von Links oder verlinkten Seiten haben wir keinen Einfluss.

Post ist willkommen an: Betyie@web.de

——————————————————————————————–

Why I (An Adoptive Parent) Am Not Pro-Adoption

Juli 15, 2014
Featured Image -- 3683

b.:

Ein Beitrag einer Adoptivmutter einer chinesischen Tochter, der ebenfalls internationale Adoptionen problematisiert. Der Kernsatz:
We first must be willing to see that it is arrogant to assume that having more things, opportunities, and wealth is a fair trade off for losing that first family. If we value family, we will value them.
“Wir müssen gewillt sein zu einzusehen, wie arrogant die Annahme ist, der Zugewinn an Dingen, Chancen und Wohlstand könne den Verlust der ersten Familie aufwiegen. Wenn wir Familie als solche wertschätzen, ehren wir die erste Familie.”

Ursprünglich veröffentlicht auf Red Thread Broken:

by my Mother – retired social worker, adoptive parent, voracious reader

How many times have I looked at my daughter over the last seventeen years and been thankful for her presence in my life? Her laughter, her curiosity, her intelligence, and her humor have enriched my days and brought a kind of joy that I never could have imagined. The fact that we are together at all has sometimes seemed nearly miraculous to me. Out of all of the children who were in social welfare institutes in China in 1997, she was matched with our family. Adoption was just the beginning of a journey that has been filled with glitter and giggles, adventures and achievements, tears and travels, and most of all, love. How is it that I now am at this place where I question the very institution that created our family?

As with many caring people, my heart…

Original ansehen noch 776 Wörter

Leseempfehlung

Juni 21, 2014

Diesen Text empfehle ich jedem, der bereit ist, sich mit dem Thema Internationale Adoption intensiv und kritisch zu beschäftigen.

Holly Mulfords Meinung kann, da sie in dem Land lebt, über das sie schreibt und da sie tagtägich im Bereich “Familienerhaltende Maßnahmen” arbeitet, nicht als unbegründet abgetan werden:

http://kitumaini.blogspot.de/2014/06/can-family-preservation-programs-and.html

Ein Haus im Süden

Juni 21, 2014

Ein Haus im Süden

Auf dem Weg ….

Juni 21, 2014

Auf dem Weg ....

… zu alten Freunden und zur Familie.
Wir sind so dankbar für diese Möglichkeit.

Die Situation äthiopischer Arbeitsmigrantinnen

Mai 17, 2014

beleuchtet dieser verstörende Zeitungsbericht über eine junge schwangere Äthiopierin, die an ihrem Wohnort im Sudan von sieben Männern unter einem Vorwand in ein leerstehendes Gebäude gelockt, vergewaltigt und dabei gefilmt wurde – und nun selbst (!) nicht nur unter Anklage stand und längere Zeit im Gefängnis saß, sondern jetzt wegen einer Vorstrafe (Delikt unzüchtiges Verhalten) um ihre Aufenthalts/Arbeitserlaubnis fürchten muss: http://sodere.com/profiles/blogs/new-details-about-ethiopian-woman-who-was-jailed-after-gang-rape-?xg_source=msg_mes_network

Adoptiveltern, Grenzen und Respekt

Mai 13, 2014

Manchmal fühlt man sich schlecht und weiß nicht so recht warum, und dann dämmert es einem allmählich – solche Situationen und Begegnungen kennt sicher jeder. Mir ging es jüngst so – da glaubte ich eigentlich zuerst mich freuen zu dürfen, als mir jemand, der uns länger nicht gesehen hatte, anlässlich eines kurzen Zusammentreffens meinte bestätigen zu müssen, wie “toll sich die Kinder gemacht” hätten, oder so ähnlich. Aber schnell schlich sich dieser leicht bittere Beigeschmack ein  – werden wir denn immer auf diesem Präsentierteller kleben bleiben, der uns zur Beurteilung ausstellt?

Sicher wäre ich die Letzte, die Schwierigkeiten und Unsicherheiten prinzipiell je leugnen würde. Und über Lob freut man sich eigentlich. Und stolz bin ich ohnehin auf meine Kinder…..

Andererseits überlege ich, ob ich einer anderen Mutter gegenüber bei einem beiläufigen Zusammentreffen ungefragt herausstellen würde, wie sich doch ihr Kind zum Positiven verändert habe, seit ich es das letzte Mal “beobachten” konnte; und ich bin ziemlich sicher: Die Antwort ist nein. Und wenn ich doh – eben so mal in aller Beiläufigkeit – eine irgendwie geartete Bewertung überhaupt abgeben könnte – dann würde ich sie ziemlich sicher für mich behalten.

Adoptivfamilien haben zweifelsohne schon deshalb einen Sonderstatus, weil sie als solche optisch oft zu erkennen sind. Klar werden sie Interesse wecken und zur Beobachtung sozusagen einladen; damit muss man zurechtkommen. Nicht nur den Erwachsenen, sondern auch den Kindern in der Familie wird das immer wieder bewusst und bleibt als Aufgabe bestehen.

Dennoch haben auch Adoptivfamilien einen Anspruch darauf, dass die Kinder zuallererst einmal als Kinder wahrgenommen werden; das Umfeld für eine eventuelle Problematisierung darf sich, sofern gewünscht, dann jeder selbst auswählen.

Wieder einmal ein Fall von racial profiling?

Mai 5, 2014

Kein Ende der diesbezüglichen Meldungen: Heute ein Bericht in der TAZ.

 

Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

%d Bloggern gefällt das: