Zum Inhalt springen

"Mercy, Mercy"- Danish documentary on Ethiopian adoptions - updated

November 29, 2012

rebloggt von International Adoption Reader:

UPDATE: The version with English subtitles is now available on You Tube.

You will surely find it :-)

(latest update March 5th, 2013)

---------------------------------------------------------------------------------

The Danish documentary "Mercy, Mercy" is undoubtedly the best film on intercountry adoption from Ethiopia within the last two years. It may be one of the all-time best films on intercountry adoption.

The filmmaker accompanied two Ethiopian children for four years, from the time shortly before they were relinquished by their biological parents, to the moment when the older child, a girl, was placed in an orphanage  in Denmark by her adoptive parents.

Weiterlesen… noch 669 Wörter

Eine Besprechung des Dokumentarfilms "Mercy, Mercy"

Betyie

Februar 27, 2010

at home

Hier sind Geschichten und  aus dem deutsch-äthiopischen Leben  ebensolcher Familien gesammelt, sowie Beiträge zu den Themen

Ethik in internationaler Adoption

Verschiedene Ansätze zur Reform des internationalen Adoptionswesens

Offene Adoption

Umgang mit der Herkunftsfamilie der Kinder

Bewahrung der ethnischen Identität in bikulturellen Familien

Besondere Herausforderungen bei der Adoption älterer Kinder

Umgang mit Diskriminierung und Rassismus in Deutschland.

Bei Interesse an einer Adoption, einer internationalen Adoption oder einer Adoption aus Äthiopien  kann man hier erste Informationen und Eindrücke aus der Sicht von Eltern gewinnen.

Erfahrene Eltern finden hier vielleicht ebenfalls die ein oder andere Anregung.

Dieses Blog lag (Stand Mitte Juni 2012) ein ganzes Jahr lag ein ganzes Jahr lang still. Derzeit werden Beiträge aus anderen Formaten ergänzt.  Derzeit liegt ein Schwerpunkt auf dem Thema “Möglichkeiten der Reform der Internationalen Adoption”.

Disclaimer:

Wir drucken keinerlei Bilder, Namen oder Daten von Kindern ab, die zur Adoption freigegeben wurden oder hier als Adoptivkinder leben.Beiträge, die uns Bekannte überlassen, werden von uns überarbeitet und anonymisiert.Wir wollen und können keine Einschätzung oder gar Empfehlungen bezüglich der Arbeit von Vermittlungsstellen geben, da wir keinerlei Kenntnis über deren aktuelle Modalitäten haben.Hinweise auf Artikel anderer Autoren, in welcher Form auch immer sie vorliegen (Zeitung, Blog, Mail … ) verstehen sich als Zitat (im strengen Sinn) und sind jeweils so gekennzeichnet. Auf Inhalte von Links oder verlinkten Seiten haben wir keinen Einfluss.

Post ist willkommen an: Betyie@web.de

——————————————————————————————–

Politik und Adoptionsreform – Eine bittere Wahrheit

Mai 23, 2013

Viele Leser dieses Blogs haben sich im Lauf der letzten Jahre verwundert oder gar befremdet darüber gezeigt, dass ich die Arbeit der NGO “Against Child Trafficking” insbesondere bei der Dokumentation, der Herkunftssuche und bei der Zusammenführung von Familien hier an dieser Stelle gelobt habe, und mehr – z.B. durch Spendenaufrufe. Wie könne es sein, dass eine Adoptivmutter derart die Arbeit einer Organisation unterstütze, die, so andere Adoptiveltern, eine “Kampagne gegen Auslandsadoption” betreibe?

Ich bin bei weitem nicht die einzige Adoptivmutter, die sich ACT in Dankbarkeit, wenngleich kritisch, verbunden sieht. Vorbehalte sind nicht ausgeschlossen: Einzelne Entscheidungen und Methoden er Organisation kann ich nicht gutheißen.

Allerdings TUT diese Organisation etwas, sie BEWEGT Dinge, wo andere eher beobachten und kommentieren. Sie spielt eine Vorreiterrolle in vielen Fragen; Erkenntnisse, die sie vor Jahren bereits vertrat (z.B. über Kinderrekrutierungen in Äthiopien) und deren bloße Erwähnung damals einen durchschnittlichen Adoptivelternteil in die Nähe von indiskutablem Radikalismus rückte, sind heute fraglos in die allgemeine herrschende Meinung aufgenommen worden.

Grundsätzlich ist diese Organisation ist die einzige, die konsequent und ohne Einschränkungen die UN-Konvention zum Schutz der Kinderrechte als Bezugsrahmen an die oberste Stelle der Agenda zur Veränderung innerhalb der Adoptionslandschaft rückt. Während viele sich darauf beziehen, die Haager Konvention (welche, was vielen nicht klar ist, lediglich eine privatrechtliche Vereinbarung ist und Formalitäten bei der Abwicklung von Adoptionen regelt, so ungefähr wie bei Handelsfragen oder bei Zollbestimmungen ein Modus zur Abwicklung vereinbart wird) sei nur konsequent genug anzuwenden und alles werde besser, hinterfragen die ACT- Mitglieder, welche Konsequenzen sich aus einer stringenten Anwendung der UN-Kinderrechtskonvention im Einzelnen ergäben. Dass die Ergebnisse solcher Überlegungen manchen nicht gefallen und in manches Weltbild nicht passen, macht sie der Sache nach nicht weniger zutreffend.

Weiterhin betreibt ACT Feldarbeit im wahrsten Sinne des Wortes. Sie suchen Familienangehörige auch dann noch mit Erfolg, wenn zahlreiche offizielle Stellen den Suchenden davon . mangels Erfolgsaussicht – abgeraten haben. Und sie recherchieren und dokumentieren in den Herkunftsländern und tragen so zur Stärkung der Rechte von Herkunftsfamilien bei.

In ihrem Engagement und in ihrem kompromisslosen Einsatz unterscheiden sie sich wohltuend von der ausweichenden Selbstzufriedenheit zahlreicher Amtsträger und politischer Repräsentanten der Mainstreampolitik.

Die Notwendigkeit, Modalitäten von internationalen Adoptionen kritisch zu beleuchten (z.B. die Rolle von privatrechtlich organisierten Vereinen, die Situation der Nachbetreuung von international adoptierten Kindern zu untersuchen) ist seit Jahr und Tag unbestritten; Skandale sind auch in Deutschland nicht selten aufgedeckt worden.

Meist hat sich in diesen Fällen die Öffentlichkeit über den Verlust der Privatsphäre der betroffenen Familien ereifert und ist darüber elegant über die dahinterliegenden echten Skandale hinweggegangen. Von politischer oder von amtlicher Seite sah man keine Notwendigkeit zu irgendwelchen Stellungnahmen oder Aktionen.

Eine (im Nachhinein muss man sagen glücklicherweise anonym gebliebene) Anfrage einer befreundeten Familie, über ACT an ein LJA gerichtet, wie man wegen falscher Papiere von Kindern gegen eine Agentur vorgehen könne, ohne dabei die Herkunftsfamilie in Gefahr zu bringen, wurde mit Verweis auf eine “falsche Rechtsauffassung” der Adotivfamilie abgelehnt: Die abgebenden Eltern, die falsche Angaben gemacht hätten, gehörten ja wirklich vor den Strafrichter (und im Extremfall auch ins Gefängnis). Welch beeindruckende Sachkenntnis des Verantwortlichen bezüglich der Methoden der Polizei in Äthiopien, ebenso wie bezüglich der Anzahl der falsch ausgestellten Dokumente und bezüglich der Methoden der Kinderwerber, die es ja nach Auskunft mancher mit Adoptionen befasster deutschen Stellen in Äthiopien überhaupt nicht gibt (oder wenigstens nicht in Zusammenarbeit mit Waisenhäusern, aus denen hierher vermittelt wird).

Geht es um Fragen der Nachbetreuung von adoptierten Kindern, wird man gerne mit Ergebnissen von Studien aus den Jahren 1970 bis 1980 konfrontiert, die besagen, Adoptivfamilien seien glücklicher als andere, die Kinder zeigten ein besseres Sozialverhalten als der Durchschnitt und die Schulleistungen seien ebenso gut wie die der hier geborenen Kinder. Die Methodik und die Hintergründe dieser Studien finden dabei ebenso wenig Beachtung wie zahlreiche neuere Studien und neuere Arbeiten unter anderem aus den USA, die eine andere Sprache  sprechen und oft zu sehr komplexen Aussagen kommen.  (siehe auch hierhierhier, hier und hier).

Die Notwendigkeit von Reformen wird im Allgemeinen so ignoriert und/oder  bestritten.

Und: Reform ist tatsächlich kein einfacher Prozess. Derzeit beginnen Politiker in Dänemark viele gesetzlichen Iniativen in Richtung einer völligen Umstrukturierung von Adoptionsverfahren, die vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluss, aber ein Schritt in die richtige Richtung darstellen. In Deutschland sind entsprechende Überlegungen nicht einmal angestellt worden.

Es ist leichter, Zustände zu beklagen als selbst einmal Iniativen zu ergreifen. Wie einigen regelmäßigen Lesern bekannt ist, hatte ich mich im letzten Jahr dazu entschlossen, einen Brief an die Kinderkommission des Bundestags wegen der Notwendigkeit der Einrichtung eines Kompetenzzentrums für Internationale Adoptionen zu schreiben; einige Überlegungen dazu finden sich hier, hier  und vor allem hier.

Die Antwort war ebenso ernüchternd wie vielsagend:

Um mit einer nebensächlichen Kleinigkeit zu beginnen, hatte man mich offensichtlich schlichtweg verwechselt. Denn es wurde bedauert, dass meine Bitte um ein Gespräch abschlägig zu bescheiden sei – nur kann ich mich an eine solche Bitte gar nicht erinnern. Ich weiß von einer anderen Mutter, die sich in ähnlicher Angelegenheit an die Kinderkommission gewendet hatte: Vielleicht hatte sie diesen Wunsch geäußert? – Immerhin hatte die Kommission eine Antwort geschickt – das kann man nicht von allen Addressaten aus dem politschen Leben sagen.

Inhaltlich wurde mir nahe gelegt, mich in der nächsten Legislaturperiode an die nächste Kommission zu wenden, da die jetztige terminlich ausgebucht sei und sich mit der Sache nicht mehr beschäftigen werde; darüber hinaus teilte man mit, man habe eine “Sachstandsmeldung” bei entsprechenden verantwortlichen Stellen angefordert.( Wenn diese Stellen wieder Studien aus den 70-er Jahren ausgraben, kann man sich  in etwa ausmalen, was diese Anfragen ergeben werden.)

Mit anderen Worten,  man darf das vielleicht so interpretieren: Laut Kinderkommission besteht weder ein tatsächlicher Handlungsbedarf, noch gibt es ausreichend Zeit, sich mit Fragen der Adoptionsreform zu beschäftigen.

So lange die Dinge so liegen, braucht es die “Pressure Groups” wie ACT, die sich stark machen für das Recht adoptierter Kinder und Erwachsenener  auf die Kenntnis ihrer Herkunft und für die Rechte natürlicher Familien auf Nachricht von ihren Kindern. Man muss nicht jede Ansicht teilen, die diese Gruppe, und solche mit ähnlicher Ausrichtung, vertritt.

Es lohnt sich aber immer wieder, sich kritisch mit ihren Positionen, wie zum Beispiel auch der von Pound Pup Legacy, auseinanderzusetzen.

Ich möchte, nur zum Beispiel, auf diesen aktuellen Beitrag hinweisen, dessen Argumentation  ich für unbedingt bedenkenswert halte.

Und wofür die Mühe? Es ist nicht damit getan, Kinder “aus dem Elend zu retten” und ihnen “ein gutes Leben zu bieten”. Die Kinder haben so viel mehr verdient.

Für neue Leser, die sich im Moment zahlreich hier einfinden, hier eine Kurzfassung dessen, wofür ich stehe:

 

1. Jedes Kind hat ein ungeteiltes Recht auf die ungeteilte Kenntnis seiner Herkunft und auf den Umgang mit allem, was zu ihr gehört.

2. Jede Herkunftsmutter hat das ungeteilte Recht auf Informationen über die Entwicklung ihres Kindes.

3. Jedes Kind hat das ungeteilte Recht darauf, dass seine Herkunftsfamilie und das Land seiner Herkunft in seiner neuen Familie mit Respekt und Freundlichkeit betrachtet wird. Das hat nichts mit Ethnozentriertheit oder Verwurzelungsideologie zu tun, sondern mit der schlichten Tatsache, dass die Herkunft ein Teil des Kindes ist.

4. Kinder sind, auch wenn sie als Säuglinge in eine Familie adoptiert werden, keine “unbeschriebenen Blätter”. Sie haben einen Verlust erlitten, bevor sie in ihrer derzeitigen Familie mit Liebe aufgenommen wurden; diesen Verlust zu leugnen oder in seiner Bedeutung zu beurteilen hat niemand, außer das betroffene Kind selbst, das Recht.

Womit ich mich nicht mehr beschäftigen will

sind Positionen, die Adoption  für eine alternative  Form der Familiengründung kinderloser erwachsener Menschen halten – sie sind elternzentriert und missachten die Erfahrungen unzähliger Betroffener, nämlich Adoptierter  – und Positionen, die in irgend einer Weise den Aspekt der Dankbarkeit ins Spiel bringen, den eine adoptierte Person – ausgesprochen oder unausgesprochen – der neuen Familie schuldet.

Ebenso werde ich mich nicht mehr mit Äußerungen auseinandersetzen, die unethische Praktiken in Adoptionen als ein notwendiges Übel im Zusammenhang mit einer “Rettung vor Elend” rechtfertigen.

 

 

 

Ethiopia's Bogaletch Gebre wins King Baudouin Prize

Mai 23, 2013

rebloggt von Addis Journal:

Klicke, um den Original-Artikel zu besuchen

Ethiopian activist Bogaletch Gebre has won an international prize for her campaign to eradicate female genital mutilation (FGM). Bogaletch was awarded the King Baudouin Prize in Belgium for confronting "culturally entrenched taboo subjects", the selection committee said. She helped reduce cases of FGM from 100% of newborn girls to less than 3% in parts of Ethiopia, it said.
FGM is practised mainly in communities in Africa and the Middle East.

Weiterlesen… noch 287 Wörter

Add your thoughts here... (optional)

Strange ….

Mai 20, 2013

Ohne Scherz – eine authentische Situation, und keine seltene:

Person xy meldet sich in einem Forum an, um etwas über den Verein ab zu erfahren, bei dem sich ihre Familie um die Vermittlung eines Kindes bewerben möchte.

Einige Adoptivbewerber und Eltern melden sich mit Rückmeldungen. Etwa 30% sind völlig zufrieden und empfehlen den Verein; der Rest berichtet von Sammelklagen, von falschen Papieren für Kinder, unethischen Praktiken und Bestechungsvorwürfen an die Landesrepräsentanten. Einigen Eltern wurde entgegen ihres Profils ein behindertes Kind vermittelt, über dessen Vorerkrankung sie nicht aufgeklärt waren.

Man nimmt an, die Bewerberin sucht sich mit wehenden Fahnen eine andere Agentur.

Richtig? Weit gefehlt.

“Da hoffe ich doch sehr, bald auch etwas Positives berichten zu können”, schreibt sie; “bald haben wir den ersten Termin.”

Fällt einem nichts mehr ein, oder? Denn jedes “Selbst Schuld” bliebe einem im Halse stecken. Es sind ja nicht die primär die künftigen Eltern, welche die Konsequenzen solcher Verantwortungslosigkeit tragen, sondern die künftigen Kinder und vielleicht auch deren leibliche Mütter und Väter.

Auf Kinder hören ….Merkwürdigkeiten, für weiße Eltern schwarzer Kinder

Mai 19, 2013

“Der ist einfach blöd! Man versteht den ja gar nicht richtig ” – “Da ist es einfach nur langweilig” -

Wie oft schon habe ich mir vorgenommen, genau hinzuhören, wenn meine Kinder auf solche Weise deutlich ihr Missfallen an bestimmten Situationen oder Personen äußern. Und wie oft  stehe ich mir selbst im Weg, indem ich meinen Ansichten über Sachverhalte, Zusammenhänge und Notwendigkeiten Vorrang vor solchen vagen Aussagen gebe:

“Man muss sich halt auch durchbeißen, wenn der Musikunterricht mal langweiliger ist …”, wäre zum Beispiel eine typische mütterliche Antwort.

Wenn ich im Nachhinein dann erfahre, der neue Musiklehrer habe meinen Sohn ausgiebig darüber befragt, wo er geboren sei, wo sein Vater geboren sei (wenn nicht schon er selbst in Afrika auf die Welt gekommen ist, muss es doch wenigstens Vater oder Mutter gewesen sein); und beim nächsten Mal, wie es komme, dass seine Eltern weiß seien und er nicht, da müsse es doch noch ein afrikanisches Elternteil geben, ob man geschieden sei?  – weiß ich nicht wohin mit meinem Ärger auf mich selbst. Könnte ich nicht allmählich ein Ohr dafür entwickeln, was nachvollziehbare, aber nicht übertrieben ernstzunehmende kindliche Unlust und was nachvollziehbares gravierendes Genervtsein aufgrund übergriffiger Menschen oder unangenehmer Situationen ist?

Immer wieder vergesse ich, was meinem Kind an neugierigen Fragen begegnen kann, bis der Tag um ist. Natürlich wird mein präpubertäter Junge eher sagen “das ist doof”, als sich wortreich über die Neugier bestimmter Erwachsener zu beschweren. Natürlich wird er dem neugierigen Erwachsenen eher ausweichend antworten, als ihn an seine Eltern zu verweisen. Natürlich wird er empört sein und sich der Situation entziehen wollen. Natürlich müsste ich im Vorhinein mit ihm darüber gesprochen haben, wie er bei solchen Fragen eines “neuen” unvorbereiteten Erwachsenen reagieren könnte. Mein Alltag lässt mich allzu oft vergessen, dass sich sein Alltag  leichter gestalten ließe, wäre er auf solche Situationen besser vorbereitet.

Umgekehrt weiß ich auch, dass ich nicht, wie zu Kleinkindzeiten, alles vorab klären kann. Wann immer ich jemanden zurechtweise, der über meinen Sohn unangemessen (oder gar in rassistischer Weise) spricht, nicht wissend, dass ich zu “dem Schwarzen da drüben” gehöre (und das passiert gar nicht so selten, wenn man viel unterwegs ist), bin ich mir bewußt, dass ein solches Einschreiten eigentlich eine Ausnahme bleiben müsste. Die Kinder jedoch haben die den Äußerungen entsprechenden Gefühle und Stimmungen mit Sicherheit dauernd auf ihrem Radar; nicht umsonst wenden sie so viel Energie auf, sich in ihrem Umfeld bekannt zu machen, Freunde zu bekommen und Freundschaften zu sichern. Das alles bietet einen gewissen Schutz gegen “bad vibes”.

Was den Kindern an Unsicherheiten, an Phantasien und Spekulationen ihrer Umwelt tagtäglich begegnet, sobald sie sich aus ihrer “home zone”, ihrer “crib” weg bewegen, wurde mir jüngst wieder einmal überdeutlich, als jemand, mit dem wir seit über einem halben Jahr in einem unverbindlichen Kontakt stehen, sich endlich traute die ihn bewegende Frage zu stellen: Wie denn mein (weißer) Mann damit umgehe, dass ich mit einem anderen (schwarzen) Mann Kinder hätte? -Eh??? – Wir haben nie ein Geheimnis aus der Tatsache der Adoption gemacht, aber die Kinder tragen auch kein Schild “Ich bin in Afrika geboren und adoptiert” um den Hals.

Der Unterschied, den manche Zeitgenossen bedauerlicherweise in ihrem Umgang zwischen leiblichen und adoptierten Kindern immer noch machen, ist im Fall schwarzer Kinder manchmal paradox verdreht. Plötzlich war der zuvor sehr reservierte Mensch den Kindern gegenüber übertrieben freundlich – was allerdings ihr Urteil über ihn nicht geändert hat.

Ich wünschte, ich hätte ein Patentrezept, meinen Kindern Selbstvertrauen und Stärke täglich zum Frühstück zu füttern. So etwas gibt es leider nicht. Um so mehr bewundere ich sie für ihre Souveränität, ihr Strahlen und auch für ihre Empörung über Ungerechtigkeiten und übergriffige Bemerkungen.

Petition gegen Kinderarbeit in Mali

Mai 11, 2013

Bitte ziehen Sie in Betracht, die Petition zu unterzeichnen!

 

 

Recent reports by organizations like Human Rights Watch have documented child labor being used in Malian gold mines. Children from the ages of 6-17 were forced to use mercury (which is toxic) to get gold, dig pits, work underground in dangerous conditions, and carry & smash ore.

This is forbidden by both Malian law and international law. Instead of addressing the issue, the Malian government has chosen to deny it, refusing to acknowledge evidence that shows child labor being used in the mines.

Please tell the Mali government to end child labor in gold mines, and help these children receive an education instead!

 

DR Kongo - Same old, same old story ....

Mai 9, 2013

rebloggt von Eth.i.A.:

Amerikanische Adoptionsagenturen haben die Demokratische Republik Kongo für sich als Adoptionsland entdeckt.

Es scheint, als spielten sich exakt die gleichen Szenarien wie in Äthiopien ab - nur schneller.

Dieses Blog erlaubt einen Einblick in die Situation.

Die Diskussionen in Gruppen und Listen zeigen immer wieder den Widerspruch, einerseits ein "sauberes", "transparentes" Verfahren erzielen zu wollen und aber auf der anderen Seite lieber wegzuschauen, um weiter im Glauben an die "Sauberkeit" der eigenen Agentur sein Verfahren unbelastet von Zweifeln weiter durchführen zu können.

Weiterlesen… noch 271 Wörter

The case of Ethiopian journalist Reeyot Alemu

Mai 7, 2013

rebloggt von Africa is a Country:

Klicke, um den Original-Artikel zu besuchen


Last Friday, May 3, was World Press Freedom Day. Perhaps you may have missed it? On one hand, the Press Freedom Day parades, or sales, are far and few between. On the other hand, even the press doesn’t seem to care much about its colleagues’ freedom and well-being. Take the case of Ethiopian journalist, Reeyot Alemu. On Friday, Alemu was awarded, in absentia, the…

Weiterlesen… noch 522 Wörter

zum Thema Pressefreiheit in Äthiopien ... und auch zum Thema prozessuale Sicherheit und Rechtsstaatlichkeit!
Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.